Europe Direct EU verstärkt die Zusammenarbeit in Forschung und Innovation zur Bekämpfung von COVID-19 – Europa Direkt

EU verstärkt die Zusammenarbeit in Forschung und Innovation zur Bekämpfung von COVID-19

Die Kommission und die EU-Mitgliedstaaten werden die Forschungs- und Innovationsaktivitäten im Kampf gegen das Coronavirus noch enger koordinieren. Bei einem Treffen per Videokonferenz gestern (Dienstag) unterstützten die EU-Forschungsminister den „ERAvsCorona“-Aktionsplan, der als Ergebnis des Dialogs zwischen den Kommissionsdienststellen und den nationalen Ministerien schnell zustande kam.

Mariya Gabriel, Kommissarin für Innovation, Forschung, Kultur, Bildung und Jugend, sagte: „Forschung und Innovation geben uns die Hoffnung und die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die wir zur Bekämpfung des Coronavirus benötigen. Um eine stärkere Wirkung zu erzielen, müssen wir in der gesamten EU und darüber hinaus noch enger zusammenarbeiten. Ich begrüße von ganzem Herzen die Unterstützung der Minister für die ersten unmittelbaren „ERAvsCorona“-Aktionen. Sie bieten eine ausgezeichnete Grundlage für die Koordinierung, den Austausch von Informationen und Forschungsdaten sowie für die Finanzierung vorrangiger Maßnahmen. Die Bündelung der Kräfte wird uns bei der Bekämpfung dieses Virus stärken.“

Der Aktionsplan enthält zehn kurzfristige vorrangige Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus, die auf einer beispiellosen gemeinsamen Initiative beruhen. Insbesondere begrüßten die EU-Mitgliedstaaten:

–          die vorgeschlagene Ausweitung der von der EU finanzierten klinischen Therapiestudien,

–          den geplanten interdisziplinären Aufruf zu innovativen Lösungen für medizinische und Bereitschaftsmaßnahmen,

–          die mögliche Zusatzfinanzierung laufender Aufrufe für innovative kleine und mittlere Unternehmen über den Europäischen Innovationsrat,

–          eine neue Plattform zum Austausch von Forschungsdaten über das Coronavirus.

Weitere Informationen über den Aktionsplan ‚ERAvsCorona‘ werden in Kürze hier verfügbar sein, ebenso wie eine Pressemitteilung (link is external)der kroatischen EU-Ratspräsidentschaft. Die Kommission hat konkrete Unterstützung für dringend benötigte Forschung und Innovation als Teil der gemeinsamen europäischen Antwort auf den Ausbruch des Coronavirus angeboten.
 

Pressekontakt: Gabriele Imhoff, Tel.: +49 (30) 2280-2820



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letzte Aktualisierung: 17.07.2020
Europe Direct Kaiserslautern wird kofinanziert von der Europäischen Kommission.