Diese Rubrik bietet Ihnen einen Überblick über ausgewählte aktuelle Themen und Prioritäten der Kommission mit Links, die Sie direkt zu weiteren ausführlichen Informationen führen.

 

Zehn Prioritäten für Europa
 
Ein neuer Start für Europa: eine EU-Agenda für Jobs, Wachstum, Fairness und demokratischen Wandel
 
Die Europäische Union steht vor beispiellosen Herausforderungen; sie reichen von hoher Arbeitslosigkeit, niedrigem Wirtschaftswachstum, wirtschaftlicher Unsicherheit und einer großen Investitionslücke über hohen Migrationsdruck, Umwelt- und Sicherheitsprobleme bis hin zur Instabilität in unserer Nachbarschaft. Viele Bürgerinnen und Bürger trauen den politischen Institutionen – auf allen Ebenen – nicht mehr zu, dass sie in der Lage sind, diese Herausforderungen zu bewältigen. Einige der Errungenschaften des europäischen Integrationsprozesses, beispielsweise der freie Personenverkehr und die offenen Binnengrenzen, werden infrage gestellt. Populismus und Nationalismus sind auf dem Vormarsch.
 
Im November 2014 übernahm Jean-Claude Juncker das Amt des Präsidenten der Europäischen Kommission, des Exekutivorgans der Europäischen Union. Er wurde auf Grundlage eines politischen Programms gewählt, dessen Hauptziel es ist, in Europa Gräben, die sich aufgetan haben, zu überwinden, das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger wiederzugewinnen durch Fokussierung der EU-Politik auf die zentralen Herausforderungen für unsere Volkswirtschaften und Gesellschaften und die demokratischen Legitimation der EU zu stärken. Um all dies zu verwirklichen, hat Jean-Claude Juncker zehn politische Prioritäten festgelegt, die im Folgenden erläutert werden. Diese Prioritäten bilden 2015 die Arbeitsschwerpunkte der EU-Institutionen.
 
 
Die Broschüre "10 Prioritäten für Europa" mit weiterführenden Informationen steht hier kostenlos zum Download bereit.
 

 
Europa 2020
 
Europas Wachstumsstrategie : Wachstum für eine Zukunft mit zahlreichen Arbeitsplätzen
 
Genau wie zahlreiche andere Regionen weltweit befindet sich Europa derzeit in einer Übergangsphase. Die Krise hat Jahre des wirtschaftlichen und sozialen Fortschritts zunichtegemacht und die strukturellen Schwächen der europäischen Wirtschaft aufgedeckt. Inzwischen nehmen die verschiedenen langfristigen Auswirkungen der Globalisierung, die Verknappung der natürlichen Rohstoffe und die Überalterung der Bevölkerung noch zu. Um uns den veränderten Gegebenheiten anzupassen, können wir in Europa nicht einfach so weitermachen wie bisher.
 
Die in der Krise zutage gekommenen strukturellen Schwächen der europäischen Wirtschaft können nur durch strukturelle Reformen behoben werden: Reformen, die zwar von den Mitgliedstaaten getragen werden, jedoch auf europäischen Errungenschaften beruhen wie dem Binnenmarkt, der gemeinsamen Handelspolitik und anderen EU-Strategien. Wenn wir das Modell der europäischen sozialen Marktwirtschaft vor dem Hintergrund des aktuell ungünstigen wirtschaftlichen Klimas erhalten wollen, muss Europa wettbewerbsfähiger werden.
 
2010 haben die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten eine Strategie für nachhaltiges Wachstum für das kommende Jahrzehnt entwickelt: die Strategie Europa 2020. Sie erfasst sowohl die aus der Krise erwachsenen kurzfristigen Herausforderungen als auch den Bedarf an strukturellen Reformen, und zwar mittels wachstumsfördernder Maßnahmen, die die europäische Wirtschaft zukunftsfähig machen.
 
Die Broschüre "Europa 2020: Europas Wachstumsstrategie" mit weiterführenden Informationen steht hier kostenlos zum Download zur Verfügung.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

letzte Aktualisierung: 08.11.2019
Europe Direct Kaiserslautern wird kofinanziert von der Europäischen Kommission.